Olafs Raumfahrtkalender

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Trägerraketen
Gesamtsystem
NationJapan (ISAS) 
Bezeichnung(en)M-3H, Mu-3H, My-3H 
Entwicklungszeitraum1976-1977 
erster Start19.02.1977 
Einsatzzeitraum1977-1978 
Stufenzahl3 + 8 Feststoffbooster 
Gesamthöhe23,80 m 
Basisdurchmesser1,41 m 
max. Nutzmasse270 kg (LEO) 
Leermasse17.597 kg 
Treibstoffmasse27.098 kg 
Startmasse44.714 kg 
Startschub1.715 kN 
Feststoff-Starthilfen
HerstellerNissan Motors 
Bezeichnung(en)8 Feststoffbooster SB-310 
Länge5,79 m 
Durchmesser0,31 m 
Leermasse8 × 171 kg 
Treibstoffmasse8 × 342 kg 
Gesamtmasse8 × 515 kg  
Antriebje 1 Feststofftriebwerk Nissan 
TreibstoffFeststoff TPH 
Startschub8 × 95..97 kN 
spezifischer Impuls (Seehöhe)219 s 
Brenndauer7,5 s 
1. Stufe
HerstellerNissan Motors 
Bezeichnung(en)M-13 
Länge8,90 m  
Durchmesser1,41 m 
Leermasse 
Treibstoffmasse 
Gesamtmasseca. 33.100 kg 
Antrieb1 Feststofftriebwerk Nissan 
TreibstoffFeststoff CTPB  
Startschub955 kN  
spezifischer Impuls (Seehöhe) 
Brenndauer56..62 s 
2. Stufe
HerstellerNissan Motors 
Bezeichnung(en)M-22TVC 
Länge3,06 m  
Durchmesser1,41 m 
Leermasse3.960 kg 
Treibstoffmasse7.195 kg 
Gesamtmasse11.307 kg  
Antrieb1 Feststofftriebwerk Nissan 
TreibstoffFeststoff HTP  
Vakuumschub280 kN  
spezifischer Impuls (Vakuum)277 s 
Brenndauer64 s 
3. Stufe
HerstellerNissan Motors 
Bezeichnung(en)M-3A 
Länge ohne Gerätesektion2,04 m 
Durchmesser1,14 m 
Leermasse351 kg 
Treibstoffmasse1.084 kg 
Gesamtmasse1.436 kg 
Antrieb1 Feststofftriebwerk Nissan 
TreibstoffFeststoff TPH 
Vakuumschub57 kN 
spezifischer Impuls (Vakuum)284 s 
Brenndauer53 s 
Nutzlastverkleidung
Länge über Endstufe3,43 m 
max. Durchmesser1,41 m 
m-3hMit der M-3H stand der japanischen ISAS ab 1977 eine Weiterentwicklung der bereits seit 1974 eingesetzten dreistufigen M-3C zur Verfügung. Hauptsächliche Verbesserung gegenüber dieser war der Einsatz der deutlich verlängerten Erststufe M-13. Dank des größeren Treibstoffvorrates und des höheren Startschubes erhöhte sich die Nutzlastkapazität auf immerhin 270 kg bis 300 kg für niedrige Umlaufbahnen. Der Einsatz einer Viertstufe war möglich, wurde aber nie realisiert. Da die M-3H sonst technologisch der M-3C entsprach (Erst- und Drittstufe ungelenkt, Zweitstufe mit Freon und H2O2 Injektoren zur Schubvektorkontrolle), wurden beide Raketen je nach Nutzlast parallel eingesetzt. Die M-3H wurde bis 1978 nur dreimal gestartet, womit ihre aktive Laufbahn noch vor der der M-3C endete.



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