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Februar 1976 

Willkommen in der Raumfahrtchronik, dem Herzstück von Olafs Raumfahrtkalender. Für den gewählten Zeitraum finden sich sich hier aktuell 11 Einträge (von 8469), chronologisch sortiert.

03.02.1976

03.02.1976

Kosmos 800, einen Navigationssatelliten vom Typ Saliv (Erzeugnis 11F617), startete die Sowjetunion am 03.02.1976 vom Kosmodrom Plesetsk. Trägerrakete war eine Kosmos-​3M 11K65M, die den Satelliten auf einen Orbit in durchschnittlich knapp 1.000 km Höhe beförderte. Obwohl 1974 bereits Tests mit einem leicht verbesserten Nachfolgemodell (Parus) begonnen hatten, wurde scheinbar auch das Urmodell der sowjetischen Navigationssatelliten noch bis Ende der 1970er Jahre eingesetzt. weiterlesen..

04.02.1976

04.02.1976

Der Start eines Wissenschaftssatelliten des japanischen ISAS scheiterte am 04.02.1976 kurze Zeit nachdem die Mu M-​3 C Rakete die Startrampe verlassen hatte. Eine Untersuchung der Ursachen ergab, daß die Schubvektorkontrolle der Zweitstufe versagt hatte. Die dadurch nicht mehr steuerbare Rakete konnte daher ihre Nutzlast, den kleinen astronomischen Forschungssatelliten CORSA (rückwirkend später als CORSA-​a bezeichnet), nicht auf den vorgesehenen Orbit zwischen 350 und 600 km Höhe befördern. Der Cosmic Radiation Satellite sollte Röntgenstrahlungsquellen über einen weiterlesen..

05.02.1976

05.02.1976

Einen Satelliten zunächst unklarer Bestimmung startete die Sowjetunion am 05.02.1976 unter der Bezeichnung Kosmos 801. Eine Kosmos-​2 11K63 Rakete brachte den kleinen Satelliten vom Startgelände Plesetsk auf eine elliptische Umlaufbahn. Nach offiziellen Angaben diente er dort wissenschaftlichen Untersuchungen, die jedoch nicht näher ausgeführt wurden. Heute weiß man allerdings, daß es sich um einen DS-​P1-​I Satelliten (Erzeugnis 11F620) gehandelt hatte, die in Wirklichkeit der Kalibrierung militärischer ABM Radarinstallationen dienten. Was genau ihre Funktion inne weiterlesen..

11.02.1976

11.02.1976

Mit einer Woschod 11A57 Rakete startete am 11.02.1976 von Baikonur ein Fotoaufklärungssatellit der dritten Generation, Typ Zenit-​4 MK, Erzeugnis 11F692 (Codename „Germes“). Diese Satelliten waren begrenzt manövrierfähig und lieferten hochauflösende Aufnahmen, die mit einer Kapsel am Ende der Mission zur Erde zurückgeführt wurden. Das war nach üblicherweise knapp zwei Wochen der Fall. Auch Kosmos 802 folgte diesem Schema und beendete seine Mission nach vierzehn Tagen. weiterlesen..

12.02.1976

12.02.1976

Nach mehrjähriger Pause bereitete die Sowjetunion im Februar 1976 wieder einen Test ihres Anti-​Satelliten Waffensystems vor. Zunächst wurde wie üblich mit Kosmos 803 der Zielflugkörper gestartet. Eine Kosmos-​3M 11K65M Rakete brachte den DS-​P1-​M („Tjulpan“) Satelliten am 12.02.1976 von Plesetsk aus auf eine Bahn in 500 bis 550 km Höhe. Hier diente er als Zielobjekt für den Abfangversuch mit Kosmos 804 wenige Tage später. 1976/77 intensivierte die Sowjetunion noch einmal die Tests ihres ABM Systems, weiterlesen..

16.02.1976

16.02.1976

Vom Kosmodrom Baikonur startete am 16.02.1976 eine Zyklon-​2 11K69 Rakete mit dem IS-​A Jagdsatelliten Kosmos 804. Der Истребитель Спутник (dt. Kampf Satellit) wurde zunächst auf einem exzentrischen Orbit mit einem Perigäum von nur 149 km ausgesetzt, manövrierte aber rasch auf eine Bahn ähnlich der seines Zieles. Innerhalb weniger Stunden erreichte er Kosmos 803, näherte sich „von oben“ bis auf knapp 2 km und verblieb für mehr als drei Stunden in der Nähe von Kosmos 803. Nach diesem auffallend langsamen Vorbeiflug wurde er unter Einsatz seines weiterlesen..

17.02.1976

17.02.1976

Das Zentralkomitee der KPdSU und der Ministerrat der Sowjetunion verabschiedeten am 17.02.1976 wegweisende Direktiven zur weiteren Ausrichtung des Raumfahrtprogramms. Endgültig eingestellt wurden Entwicklung und Erprobung der Mondrakete N1-​L3 11A52. Stattdessen wurden die Arbeiten am Energija-​Buran Raumflugkomplex autorisiert und die Pläne für ein verbessertes Raumstationsmodul DOS-​17 K. Die nächsten Raumstationen DOS-​7  und DOS-​8  sollten je vier Kopplungsstutzen erhalten, so daß eine modulare Erweiterung möglich wu weiterlesen..

19.02.1976

19.02.1976

Der letzte von nur drei DMSP Block-​5 C Satelliten der amerikanischen militärischen meteorologischen DMSP Baureihe (Defense Meteorological Satellite Program) startete am 19.02.1976 mit einer Thor-​LV2 F Burner-​2 A von der Vandenberg AFB. Mit dem Start von DMSP Block-​5 C F-​3  endete zugleich der Einsatz der Thor-​Burner Raketenkombination. Ausgerechnet bei diesem Start versagte die Rakete und plazierte ihre Nutzlast auf einem viel zu niedrigen Orbit. Wegen einer falsch berechneten Treibstoff-​Betankungsmen weiterlesen..


19.02.1976

19.02.1976

Der erste kommerziell genutzte maritime Kommunikationssatellit der Comsat General Corporation wurde am 19.02.1976 mit einer Delta 2914 der NASA von Cape Canaveral gestartet. Aus der Übergangsbahn besorgte die FW-​5  Feststoff-​Kickstufe den Transfer auf eine Synchronbahn. Allerdings war dieses Triebwerk für den Satelliten eigentlich zu schwach, so daß die Hydrazin-​Triebwerke mit gezündet werden mußten (entwickelt worden war das FW-​5  für das fast 100 kg leichtere Hughes HS-​333  Modell). Bereits seit den 1960er Jah weiterlesen..

20.02.1976

20.02.1976

Mit Kosmos 805 startete die Sowjetunion am 20.02.1976 erstmals einen voll ausgerüsteten Jantar-​2 K Foto­aufklärungs­satelliten. Eine Sojus-​U 11A511U Rakete brachte den vierten Prototypen der Baureihe von Plesetsk aus auf eine erdnahe Umlaufbahn. Diesmal waren bei dem Jantar-​2 K beide SpK Filmlandekapseln installiert worden. Sie sollten im Laufe der 20-​tägigen Mission mit belichtetem Filmmaterial bestückt und zur Erde zurückgeführt werden. Die Abtrennung gelang auch in beiden Fällen, doch keine der Kapseln konnte geborgen werden. weiterlesen..

29.02.1976

29.02.1976

Die japanische NASDA startete am 29.02.1976 mit ihrer zweiten N-​I Rakete vom Raumfahrtzentrum Tanegashima den Forschungssatelliten ISS 1 (auch ISS-​a oder „Ume“). Mit dem Ionosphere Sounding Satellite sollte die Ausbreitung bestimmter Frequenzen in der Ionosphäre untersucht werden, was bedeutsam für die Frequenzplanung des Rundfunks, die Warnung vor Unterbrechungen der Kurzwellen-​Kommunikation und die Vorhersage der Ausbreitungsbedingungen war. Bevor die satellitengestützte Kommunikation auch diese Aufgaben übernahm, hatte der Kurzwellen-​Funkverkehr eine weitaus weiterlesen..

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