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April 1976 

Willkommen in der Raumfahrtchronik, dem Herzstück von Olafs Raumfahrtkalender. Für den gewählten Zeitraum finden sich sich hier aktuell 8 Einträge (von 8519), chronologisch sortiert.

06.04.1976

06.04.1976

Bei dem kleinen Satelliten aus der Kosmos Serie, den eine Kosmos-​3M 11K65M Rakete am 06.04.1976 in Plesetsk startete, handelte es sich um eine Plattform zur funkelektronischen Aufklärung. Kosmos 812 zählte zur Zelina-​OM Serie (Erzeugnis 11F616M), deren im Winkel von 45° gestaffeltes Netzwerk eine einfache globale Überwachung der Funkemissionen ermöglichte. Zur Leistungsfähigkeit dieses frühen sowjetischen Systems liegen bis heute keine verläßlichen Informationen vor. Kosmos 812 trat die Nachfolge des rund drei Jahre zuvor gestarteten Kosmos 544 an. weiterlesen..

07.04.1976

07.04.1976

Unter der Bezeichnung Meteor-​1 24  gelangte am 07.04.1976 ein weiterer meteorologischer Satellit aus der Meteor-​M Baureihe (Erzeugnis 11F614M) auf seine Bahn. Eine Wostok 8A92M Rakete brachte den Satelliten vom Kosmodrom Plesetsk aus auf seine Umlaufbahn. Meteor-​1 24  operierte im Verbund mit anderen Satelliten der Baureihe, während 1977 (nach einem Test im Jahr 1975) auch der Aufbau eines Netzwerkes der verbesserten Meteor-​2  Serie begonnen wurde. Beide Satellitentypen ermöglicht weiterlesen..

09.04.1976

09.04.1976

Mit Kosmos 813 startete die Sowjetunion am 09.04.1976 einen ihrer routinemäßig sowohl von Baikonur als auch von Plesetsk eingesetzten Fotoaufklärungssatelliten des Typs Zenit-​2 M. Dieser Start erfolgte von nordrussischen Plesetsk mit einer Woschod 11A57 Standardrakete. Während seiner 12-​tägigen Mission fertigte der Satellit Übersichtsaufnahmen militärisch interessanter Gebiete an, die zur Auswertung in der großen Landesektion des Satelliten zur Erde zurückkehrten. Die Aufnahmen dienten u.a. zur Vorbereitung des gezielten Einsatzes von Aufklärungssatelliten mit hö weiterlesen..

13.04.1976

13.04.1976

Zwei Monate nach dem ersten Abfangmanöver an Kosmos 803 testete die Sowjetunion erneut ihr Antisatelliten­system. Am 13.04.1976 startete vom Kosmodrom Baikonur eine weitere Zyklon-​2 11K69 Rakete mit dem zweiten IS-​A Jagdsatelliten, Kosmos 814. Dieser wurde zunächst auf einem exzentrischen Orbit mit einem Perigäum von nur 118 km ausgesetzt, manövrierte aber wohl noch während des ersten Erdumlaufs auf eine Bahn ähnlich der seines Zieles. In einem raschen Anflug „von unten“ (im Gegensatz zum letzten Test, bei dem der Anflug „von oben“ erfolgt war) sim weiterlesen..

22.04.1976

22.04.1976

Das erste Exemplar eines neuen Typs von Kommunikationssatelliten, den die Philco Ford Space & Reentry Systems Division für das westliche Verteidigungsbündnis NATO entwickelt hatte, wurde am 22.04.1976 mit einer Delta 2914 von Cape Canaveral gestartet. Der Satellit erreichte die vorgesehene geostationäre Transferbahn, auf der er zwei Tage später sein Apogäumstriebwerk zündete. Dieses beförderte ihn auf eine Synchronbahn, wo NATO 3 A über 15° West bis 18° West stationiert wurde. Auf dieser Atlantikposition übernahmen seine zwei Transponder die Übertragung von Sprach-​, Daten-​, F weiterlesen..

28.04.1976

28.04.1976

Mit einer Woschod 11A57 Rakete startete am 28.04.1976 von Plesetsk ein Fotoaufklärungssatellit der dritten Generation, Typ Zenit-​4 MK, Erzeugnis 11F692 (Codename „Germes“). Diese Satelliten waren begrenzt manövrierfähig und lieferten hochauflösende Aufnahmen, die mit einer Kapsel am Ende der Mission zur Erde zurückgeführt wurden. Das war nach üblicherweise knapp zwei Wochen der Fall. Auch Kosmos 815 folgte diesem Schema und beendete seine Mission nach dreizehn Tagen. weiterlesen..

28.04.1976

28.04.1976

Mindestens dreiundzwanzig Subsatelliten als Kalibrierungsobjekte für bodengestützte Radarstationen in der Sowjetunion stieß Kosmos 816 im Laufe seiner Mission aus. Der Satellit des neuen Typs „Romb“ (Taifun-​2) war am 28.04.1976 in Plesetsk mit einer Kosmos-​3M 11K65M Rakete gestartet worden. Mit ihren Subsatelliten konnten die „Romb“ Satelliten anfliegende amerikanische Mehrfachsprengköpfe und Täuschkörper simulieren und dienten somit dem Training der Mannschaften in sowjetischen Radar– und Raketenabwehrstellungen aber auch der Kalibrierung ihrer Systeme. Die Sat weiterlesen..

30.04.1976

30.04.1976

Nach einer experimentellen Mission 1971 startete am 30.04.1976 von der Vandenberg AFB mit einer Atlas-​F MSD mit FW-​4D Kickstufe erstmals eine operationelle Nutzlast aus dem geheimen „White Cloud“ bzw. PARCAE Programm der US Navy. Für das Navy Ocean Surveillance Satellite (NOSS) Programm setzte man eine innovative Idee zur Lokalisierung gegnerischer Schiffsverbände ein: die Inferometrie. Dazu wurde ein „Muttersatellit“ (vielmehr eigentlich ein Dispenser) auf eine Bahn in etwa 1.000 km Höhe gebracht, von dem sich drei SSU Tochtersatelliten lösten. Die Beso weiterlesen..


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