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Februar 1996 

Willkommen in der Raumfahrtchronik, dem Herzstück von Olafs Raumfahrtkalender. Für den gewählten Zeitraum finden sich sich hier aktuell 11 Einträge (von 8469), chronologisch sortiert.

01.02.1996

01.02.1996

Das seit den 1970er Jahren auf spinstabilisierten Hughes HS-​333  und später HS-​376  Satelliten basierende indonesische Palapa Satellitensystem stand Mitte der 1990er Jahre vor einem tiefgreifenden Modellwechsel. Die Ausschreibung der PT Satelit Palapa Indonesia (SATELINDO) gewann im April 1993 erneut die Hughes Space and Communications Co., die einen 3-​Achsen-​stabilisierten Satelliten auf der Basis des Modells HS-​601  angeboten hatte. Am 01.02.1996 startete eine Atlas-​IIAS mit dem ersten Palapa– weiterlesen..


05.02.1996

05.02.1996

Ein halbes Jahr nach dem ersten Exemplar startete am 05.02.1996 der zweite Kommunikationssatellit für Japans ersten privaten Anbieter von Kommunikationsdienstleistungen, die JSAT Corporation. Auch beim Start von N-​Star b kam wieder eine Ariane-​44P H10-​III zum Einsatz, wie sie bereits den ersten Satelliten erfolgreich auf eine geostationäre Transferbahn transportiert hatte. Die beiden Satelliten wurden von der JSAT exklusiv den Schwesterfirmen Nippon Telegraph and Telephone (NTT) und NTT Mobile Communication Network Inc. (NTT DoCoMo) vermietet. Jeder der Satelliten weiterlesen..


08.02.1996

08.02.1996

Durch die Verlängerung seiner Mission an Bord der Raumstation Mir ergab sich für den deutschen Kosmonauten Thomas Reiter die Gelegenheit zu einem zweiten Außenbordmanöver mit seinem Kommandanten Juri Gidsenko. Am 08.02.1996 verließen die beiden Raumfahrer die Luftschleuse des „Kvant“ 2 Moduls. Dabei nutzten sie die Gelegenheit, die autonome Freiflugeinheit SPK (dem Gegenstück zur amerikanischen MMU) zu „entsorgen“. Nach der (erfolgreichen) Erprobung fast auf den Tag genau sechs Jahre zuvor war das System nie wieder eingesetzt worden. Stattdessen beanspruchte es den knappen Raum in der Lufts weiterlesen..


14.02.1996

14.02.1996

China, das sich einen zunehmenden Anteil am internationalen Satelliten­start­geschäft erhoffte, erlitt in seinen Bemühungen am 14.02.1996 einen schweren Rückschlag. Nur 2 s nach dem Start vom Raumfahrtzentrum Xichang wich die erstmals eingesetzte CZ-​3 B Rakete, die den amerikanischen Intelsat 708 an Bord hatte, erkennbar vom Kurs ab. Unter dem vollen Schub ihrer Triebwerke schlug die Rakete eine horizontale Bahn ein und explodierte nach 22 s Flug in einem nahegelegenen Dorf. Offiziell gab es dabei 6 Tote und 57 Verletzte. Inoffiziell kursierten aber stets wesentlich höhere Opf weiterlesen..


17.02.1996

17.02.1996

Die erste Mission aus dem neuen Discovery Programm der NASA für (vergleichsweise) kostengünstige Forschungssonden begann am 17.02.1996 mit dem Start einer Delta 7925 PAM-​D von Cape Canaveral. An Bord befand sich die Raumsonde NEAR (Near Earth Asteroid Rendezvous), die während einer dreijährigen Mission ein Rendezvous mit dem Asteroiden 433 Eros demonstrieren sollte, um aus einem Orbit um den kleinen Himmelskörper für ein Jahr Daten und Bilder zu übermitteln. Zur Vorbereitung dieses Höhepunktes der Mission fand am 27.06.1997 zunächst ein Vorbeiflug am C-​Klasse Asteroiden Mathilde statt. Aus weiterlesen..


19.02.1996

19.02.1996

Beim Start einer Zyklon-​3 11K68 Rakete vom Kosmodrom Plesetsk gelangten am 19.02.1996 neben drei militärischen Strela-​3  Kommunikationssatelliten auch drei ähnlich aufgebaute zivile Gonets-​D1  Satelliten auf ihre Umlaufbahn. Während Kosmos 2328, Kosmos 2329 und Kosmos 2330 das vom Geheimdienst betriebene Strela Netzwerk zur Kommunikation mit Agenten im Ausland verstärkten, hatten die Gonets-​D1  Satelliten eine andere Aufgabe. Mit ihnen sollte der Aufbau des geplanten SmolSat Systems beginnen, einer Satellitenkonst weiterlesen..


19.02.1996

19.02.1996

Einen Kommunikationssatelliten des Typs Raduga startete Rußland am 19.02.1996 mit einer Proton-​K 8K82 K mit Block-​DM-​2 11S861 Bugsierstufe vom Kosmodrom Baikonur. Die zweite Zündung der Block-​DM-​2  Stufe mißlang jedoch, weil wegen einer Undichtigkeit ein Ventil zum Gasgenerator nicht geöffnet werden konnte. Es kam zu einer Explosion, die etwa 200 größere Trümmerstücke hinterließ. Der Befehl zum Aussetzen des Satelliten wurde zum vordefinierten Zeitpunkt sogar noch initiiert, doch verblieb auch der Raduga Satellit unter diesen Umständen natürlich auf einer Transferba weiterlesen..


21.02.1996

21.02.1996

Die nicht zuletzt aus finanziellen Gründen um mehr als einen Monat verzögerte Mission von Sojus TM-​23  startete am 21.02.1996 um 12:34 UTC mit einer Sojus-​U 11A511U vom kasachischen Baikonur. An Bord des Raumschiffs flogen Kommandant Juri Onufrijenko und Bordingenieur Juri Ussatschow. Nach zweitägigem Flug dockte Sojus TM-​23  am 23.02.1996 um 14:21 UTC am Modul „Kvant“ der Raumstation Mir an. Hier wurden die beiden Kosmonauten von der bisherigen Stammbesatzung herzlich begrüßt. Die nächsten Tage wurden genutzt, um den laufenden Forschungsb weiterlesen..


22.02.1996

22.02.1996

Zu einer mit Spannung erwarteten Forschungsmission startete die US Raumfähre „Columbia“ am 22.02.1996 um 20:18 UTC von Cape Canaveral. Abgesehen von den üblichen Terminanpassungen im Vorfeld des Unternehmens war der Countdown selbst ohne Auffälligkeiten verlaufen. Für die Mission STS-​75  „Columbia“ F-​19  waren die Astronauten Andrew Allen (Kommandant), Scott Horowitz (Pilot), Franklin Chang-​Dìaz, Maurizio Cheli, Jeffrey Hoffman und Claude Nicollier (Missionsspezialisten) sowie Umberto Guidoni (Nutzlastspezialist) an Bord. Cheli (Italien) u weiterlesen..


24.02.1996

24.02.1996

Der Schwestersatellit der erfolgreichen Wind Mission namens Polar startete am 24.02.1996 mit einer Delta 7925 PAM-​D von der Vandenberg AFB. Beide Satelliten bildeten den NASA Beitrag zum International Solar Terrestrial Program. Ziel des ISTP war die Bestimmung der Einflüsse der solaren Energie auf das irdische Magnetfeld. Wie der Name schon andeutet, beobachtete Polar die Polregionen der Erde, Gebiete, deren geomagnetische Erscheinungen von besonderem Interesse sind. Über den Polen finden Teilchen und Energie des Sonnenwindes in großer Höhe Eingang in die Erdmagnetosphäre. In geringerer Höh weiterlesen..


29.02.1996

29.02.1996

Nach fast sechs Monaten im All kehrten die Kosmonauten Juri Gidsenko, Sergej Awdejew und Thomas Reiter am 29.02.1996 von der Raumstation Mir zur Erde zurück. Im Interesse einer Kostenminimierung hatte die russische Raumfahrtbehörde damit entgegen der ursprünglichen Planung den Flug auf die volle Garantielebensdauer des Sojus-​TM Raumschiffs ausgedehnt. Für den deutschen Kosmonauten Reiter war das eine willkommene Verlängerung seines Weltraumaufenthalts, auch wenn er sich zuletzt sehr auf seine Rückkehr zur Erde gefreut hatte. Am 29.02.1996 hatten die drei Kosmonaut weiterlesen..


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