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typische Molnija-Erdaufnahme

Mit Molnija-​1 3  frischte die Sowjetunion am 25.04.1966 ihr im Aufbau befindliches Netz von Kommunikationssatelliten wieder auf. Die Molnija-​M 8K78 M mit Block-​ML brachte den Satelliten von Baikonur aus auf die charakteristische 12-​Stunden-​Bahn. Hier diente Molnija-​1 3  experimentellen Nachrichtenübertragungen zwischen Moskau und Wladiwostok im Fernen Osten der Sowjetunion. Daneben übermittelte er aber auch aus dem Apogäum der Bahn Fotos der Wolkendecke über der Nordhalbkugel der Erde. Der Start war dringend erwartet worden, nachdem Molnija-​1 2  am 18.02.1966 vorzeitig ausgefallen und der erste Versuch Ersatz zu starten, am 27.03.1966 fehlgeschlagen war. Seit Februar 1966 blieben so die Direktübertragungen des zentralen Moskauer Fernsehens im Fernen Osten der Sowjetunion aus. Der Zusammenbruch des Systems ließ sich kaum verbergen. Molnija-​1 3  stellte den Betrieb nun wieder her. Doch auch er fiel am 02.09.1966 unerwartet frühzeitig aus, weil die Solarzellen nicht mehr genug Energie lieferten. Dabei hatte man beginnend mit diesem Exemplar erste Verbesserungen an der Solarzellenanlage eingeführt. Spezielles Quarzglas schützte nun die Solarzellen und an den Solarzellenauslegern wurden fortan kleine Zusatzflächen montiert. Diese blieben zunächst geschlossen und somit weitgehend vor der Strahlung geschützt. Erst bei Bedarf wurden sie in Betrieb genommen.
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