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Start von OGO-B

Nachdem die beiden bereits gestarteten OGO (Orbiting Geophysical Observatory) Satelliten vorzeitig ausgefallen waren, brachte die NASA am 07.06.1966 mit einer Atlas-​SLV3 Agena-​B von Cape Canaveral einen weiteren derartigen Satelliten auf seine Bahn. Insgesamt 21 wissenschaftliche Experimente für Messungen der solaren und galaktischen kosmischen Strahlung, zur Bestimmung der Anteile der verschiedenen Partikel in der kosmischen Strahlung, zur Ermittlung des Gammastrahlungsspektrums, zu Untersuchungen des interplanetaren Plasmas und von Teilchen in den irdischen Strahlungsgürteln, für Magnetfeldmessungen, zur Ermittlung der Zusammensetzung der oberen Atmosphäre, zur Bestimmung der Dichte von interplanetaren Staubpartikeln im Einflußbereich der Erde, zu radioastronomischen Messungen, zu Untersuchungen der Lyman-​Alpha-​Strahlung und schließlich zu photometrischen Versuchen befanden sich an Bord von OGO 3 (OGO-​B, EOGO 2), der als Vertreter des EGO/EOGO Teilprogramms (Eccentric Geophysical Observatory bzw. Eccentric Orbiting Geophysical Observatory) planmäßig auf eine hochliegende exzentrische Bahn gelangte. Für 46 Tage konnte der Satellit im 3-​Achsen-​stabilisierten Modus betrieben werden. Dann führte ein Fehler im Lageregelungssystem zu einer permanenten und nicht zu stoppenden Rotation, die einige Experimente außer Betrieb setzte. Ab Juli 1969 konnten Daten jeweils nur noch während eines halben Orbits empfangen werden und der Routine-​Datenempfang wurde ausgesetzt. Schließlich endete im Dezember 1969 der aktive Betrieb und am 29.02.1972 wurde der Satellit endgültig abgeschaltet.
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