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Von Kapustin Jar startete die Sowjetunion am 24.05.1966 eine kleine Trägerrakete vom Typ Kosmos-​2 11K63 . Sie brachte einen Ionosphärenforschungssatelliten vom Typ DS-​U2-​I auf eine exzentrische Bahn. Seine offizielle Bezeichnung lautete Kosmos 119. Bereits nach zwei Tagen stellte der Satellit die Datenübertragung ein. Vermutlich lag das an Problemen, die bereits beim Start aufgetreten waren. Einige Quellen sprechen nämlich davon, daß sich die Nutzlastverkleidung nicht hatte abtrennen lassen. Somit dürften bestenfalls einige schwache Signale von dem noch durch die Pufferbatterie gespeisten Sender empfangbar gewesen sein. Erwartet worden war ein etwa 90-​tägiger Betrieb.
Markantestes Merkmal der drei gestarteten DS-​U2-​I Satelliten war eine entdrallte Sektion mit vier Antennen von je 15 m Länge. Über sie wurden Signale auf verschiedenen vordefinierten Frequenzen empfangen. Ziel der Mission war u.a. die Erforschung der Korpuskularstrahlung, der kosmischen Strahlung und solarer Radiostrahlungsphänomene. Während Kosmos 119 als Fehlschlag bewertet werden muß, gelang den beiden anderen Satelliten der Serie der Nachweis bestimmter Frequenzen, auf denen eine Kommunikation durch die Ionosphäre möglich ist. Konkret war die Kommunikation auf 31,8 kHz und 44,9 kHz erfolgreich.
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