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der AE-B Satellit

Explorer XXXII (AE-​B, S-​6a), den die NASA am 25.05.1966 mit einer Delta-​C1 (dem ersten von zwei Exemplaren dieser Modellvariante mit der stärkeren FW-​4D Drittstufe) von Cape Canaveral startete, setzte die 1963 mit Explorer XVII im Rahmen der Aeronomy Explorer Reihe begonnenen Untersuchungen zur Dichte, zum Druck, zur Zusammensetzung und zur Temperatur der Atmosphäre fort. Dazu verfügte der Satellit über mehrere Massen-​Spektrometer, Dichte-​Meßinstrumente und elektrostatische Proben. Weiterhin war der Satellit u.a. mit einem Datenrekorder ausgestattet, so daß auch Meßdaten außerhalb des Empfangsbereichs einer Bodenstation gewonnen werden konnten. Bereits nach sechs Tagen fielen beide Neutral-​Partikel Massen-​Spektrometer aus. Die restlichen Experimente blieben hingegen über die geplante Lebensdauer von zehn Monaten funktionstüchtig. Dann kam es im Januar 1967 jedoch zu einer Enthermetisierung der Satellitenzelle, woraufhin die Pufferbatterien versagten. Allerdings waren auch die bis dahin emfangenen Meßergebnisse nur bedingt verwertbar, da sich Explorer XXXII nach dem Start statt auf einer 274×1.207 km auf einer 282×2.720 km Bahn bewegte. Ursache war das Brennschlußkommando für die Zweitstufe, das vom Kommandosystem nicht angenommen worden war, so daß das Triebwerk 8 s zu lange gebrannt hatte.
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