Die zweiwöchige französische „Cassiopée“ Mission an Bord der Raumstation Mir ging am 02.09.1996 zu Ende. Claudie André-Deshays nahm mit den russischen Kosmonauten Juri Onufrijenko und Juri Ussatschow, der abgelösten Stammbesatzung der Raumstation, in den Konturensitzen des Sojus TM-23 Raumschiffs Platz. Nachdem die Luken geschlossen und die Checkliste abgearbeitet war, löste sich das Raumschiff am 02.09.1996 um 04:20 UTC aus der Verankerung und zündete wenige Minuten später erstmals seinen Antrieb, um in eine sichere Entfernung zur Mir zu gelangen. Um 06:47 UTC wurde dann der Wiedereintritt eingeleitet. Nach einem Standardmanöver landete die Rückkehrsektion von Sojus TM-23 schließlich am 02.09.1996 um 07:42 UTC 98 km südwestlich der Stadt Akmola (dem späteren Astana bzw. Nur-Sultan) in Kasachstan. Wenig später waren die Bergungsmannschaften vor Ort, die André-Deshays, die nach 378:24 h zur Erde zurückkehrte, sowie Onufrijenko und Ussatschow, hinter denen ein Flug von 4.651:08 h lag, aus der Kapsel befreiten.

